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Bericht zur achten Sitzung (7.6.1999): Browser und persönliches Infomanagement

Entsprechendes Online-Skript

Wie schon an vielen anderen Stellen des Kurses "Internet für Historiker" wurde auch in der Sitzung vom 07. 06.1999 deutlich, dass dieses Medium, neben all seinen Vorteilen, immer noch bedeutende Schwachstellen hat. Die Sitzung stand in diesem Sinne unter dem Motto, sich dieser Schwächen bewusst zu werden und vor allem Hilfsmittel zu ihrer Überbrückung kennenzulernen.

  1. In einem ersten Block ging es dabei um die Frage, inwieweit es sinnvoll und durchführbar ist, Web-Seiten im eigenen Computer zu speichern, um bei einer intensiven Internet-Nutzung schnell und direkt wieder auf sie zurückgreifen zu können. Da die verschiedenen Anbieter sich noch auf keine einheitliche Normen geeinigt haben, weshalb vor allem die Kompatibilität zwischen html- und Word-Dokumenten aufwendig ist, lassen sich allerdings nur einige allgemeine Aussagen zur Verwendung von "Bookmarks" (bzw. "Favoriten" beim Internet-Explorer usw.) machen.Tricks sind aufgrund der Uneinheitlichkeit des Mediums auch beim Drucken von Web-Seiten hilfreich, da diese sich sowohl im Format als auch in der Bearbeitung voneinander unterscheiden.
  2. Ein zweiter Block war der Frage gewidmet, inwieweit sich e-mail-Adressen systematische auffinden lassen. Hier gibt es zwar bereits einige (vor allem amerikanische) Anbieter von entsprechenden Suchmaschinen, doch ist an eine vollständige Erfassung der e-mail-Nutzer noch lamge nicht zu denken. Bezeichnend für die momentane Umbruchphase scheint zu sein, dass die Swiss Telekom die Registrierung von e-mail-Adressen im Telefonbuch zwar bereits anbietet, sie allerdings noch sehr selten genutzt wird.
  3. Um die Schwierigkeiten bei der Nutzung des noch immer sehr inhomogenen Netztes zu erleichtern, wurde im dritten Teil auf "Plugins" und anderer Hilfsprogramme hingewiesen, die kostenlos auf den eigenen Computer geladen werden können und in ihrer Funktion als Zusatzprogramme, die dem eigenen Browser spezielle Fähigkeiten verschaffen, über einige Ärgernisse hinweghelfen können.
  4. Wie jung und unausgereift das Net noch ist, konnte schliesslich an der Frage abgelesen werden, welche verbindliche Zitierregeln für Historiker bei der Verwendung von "onleine-Quellen" gelten. Zwar gibt es einige Ansätze in dieser Richtung, doch hat sich keiner von ihnen bisher durchgesetzt, so dass grundsätzlich nach dem Motto zitiert werden sollte, je mehr Transparenz und Information, desto besser.
  5. Viel Phantasie ist schliesslich beim Anlegen von privaten Internet-Datenbanken gefordert. Zwar gibt es hier einige Beispiele, an denen man sich grob orientieren kann, doch werden sie sich im seltensten Fall als Struktur für die eigenen Bedürfnisse eignen.

Die 8. Sitzung hat also gezeigt, dass man eine Reihe wichtiger Hilfsmittel kennen sollte, um das Internet zeitlich sinnvoll, effektiv und ohne grösseren Nervenverlust nutzen zu können. Und man muss bereit sein, der Dynamik zu folgen, mit der sich das Medium Internet entwickelt zu folgen, weil sich bisher mit jeder zweiten Neuerung ein zusätzliches Problem zu ergeben scheint.

Philipp Pott (potphi00@stud.unibas.ch)

 


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