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Bericht zur zweiten Sitzung (19.4.1999): Crash-Kurs Internet

Entsprechendes Online-Skript

Abkürzungen:

  • TCP= Transfer Content Protocol
  • IP= Internet Protocol
  • DNS= Domain Name Server
  • http= hypertext transfer protocol
  • www= world wide web
  • HTML= Hypertext Mark of Language
  • TAG =? (nicht notiert, J.U:) Hat mit der Umsetzung von Steuerinformationen zu tun.
  • URL= Uniform Resource Locator ftp= file transfer protocol.

Crash-Kurs:

DAS Internet gibt es nicht. Es handelt sich dabei um die Verknüpfung verschiedener Netze, welche bestimmte Dienste anbieten. Für diese Verknüpfung ist eine für alle Betriebssysteme verständliche Sprache nötig. Diese ist das TCP/IP.

Der einzelne Client ist mit einem Server, die verschiedenen Server wiederum weltweit netzförmig untereinander verbunden. Von diesen Verbindungen wird zur Uebermittelung einer Information jeweils eine benützt. Sie ist nicht unbedingt die geographisch nächste. Wenn diese nächste blockiert ist, kann ein Umweg benützt werden. Man kann dies mit den Verhältnmissen auf einer Autobahn vergleichen: Wenn diese überlastet oder unterbrochen ist, benützen die Automobilisten Umwege. Zum Schluss geht es vom Server des Empfängers zu dessen persönlichem Terminal.

Die Verschickung der Daten erfolgt in "Paketen". Diese sind adressiert. Ihre Uebermittelung erfolgt sehr rasch und es können mehrere "Pakete" gleichzeitig weitergeleitet werden. Auch diese Verhältnisse können aber mit einer Autobahn verglichen werden - es kann zu Staus kommen.

Unter den verschiedenen Servern sind die "Adressen" Zahlen und zwar vier Bündel von bis zu je drei Ziffern, etwa 112.132.224.3., was Milliarden von Möglichkeiten anbietet, und worauf die einzelnen Server untereinander eingestellt sind. Für den einzelnen Client wäre es zu kompliziert, sich solche Zahlen zu merken. Darum werden sie durch DNS ersetzt

Domänen sind Namen eines Servers. siehe auch e-mail.

Dienste des Internet

1. e-mail: Verbindung geht vom Client zu seinem Server, von dort zum Server des Adressaten (dem "Postmaster"), der es dann dem Adressaten zustellt. Die Adressen sehen bekanntlich so aus:

ulrichg@ubaclu.unibas.ch

Links vom @ (dem "at") ist in codierter Form der Name des Client. Den Teil rechts davon liest man am besten von rechts nach links: So gelesen steht zuerst das Land (In den USA ob Regierung, Armee, Erziehung oder Aehnliches), dann die Stadt (falls nötig) und schliesslich der Server resp. der Provider. Eine Domäne ist durch den Ausdruck zwischen zwei Punkten bezeichnet. Die Domäne rechts (in Europa also das Land) heisst "top level domain".

2. World wide web: im Browser mit http://www. bezeichnet. Bespiel:

http://www.histnet/index html

Hier bezeichnet "http" die Sprache des Rechners, "www.histnet" ist der Adressat, "index html" die Bezeichnung der gewünschte Datei. Den ganzen Ausdruck nennt man URL. Die farbig unterstrichenen Ausdrücke innerhalb eines Textes führen zu weiteren URL's.

3. Datei-Uebertragung: (ftp://): Dient zur Uebertragung ganzer, meist komplizierter Dateien, etwa komplizierter wissenschaftlicher Tabellen, oder ganzer Programme. Zu seiner Verwendung braucht es ein Passwort. Dieser Dienst ist im Netscape integriert.

4. Telnet: Dieser Dienst ist im Aussterben begriffen. Unter Anderem wurde das SIBIL der UB dafür kompliziert, ferner das e-mail Programm "PINE". SIBIL ist unterdessen auch über Netscape erreichbar. Dem Schreibenden scheint es , dass es so einfacher zu handhaben ist.

Kommentar: Eine sehr informationsreiche Sitzung. Für diejenigen, die früher noch gar nicht mit dem Internet zusammengekommen sind, vielleicht etwas schwer.

Nächstes Mal (26.4.):URZ

19.4.99 Jürg Ulrich (ulrichg@ubaclu.unibas.ch)


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