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Historisches Seminar der Universität Basel (Sommersemester 2000):
"Neue Medien in den Geschichtswissenschaften"

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7. Sitzung vom 29. Mai 2000

From: Silvano-Luca.Gerosa@stud.unibas.ch
Reply-To: Silvano-Luca.Gerosa@stud.unibas.ch
Date: Sat, 03 Jun 2000 13:05:00 +0200 (MET DST)
To: webmaster@hist.net
Subject: Kommentar letzte Sitzung/5i-Prinzip

Hallo Jan und Peter,

Ich werde also im folgenden, wie an der letzten Sitzung gewünscht, ein paar Gedanken festhalten. Erstens muss ich euch mal ein grosses Kompliment machen. Ich finde die Übung wirklich spannend, gut durchdacht und konzipiert sowie sehr nützlich. Ich würde sie sofort jeder GeschichtsstudentIn weiterempfehlen.

Nun aber etwas konkreter. Die letzte Sitzung hat mir insofern gut gefallen, als wir wieder einmal am Histi waren und uns bewusst Zeit nahmen, das bisher Gelernte und Erfahrene in aller Ruhe kritisch zu überdenken. Das war auch nötig: Voller Freude und Sicherheit, in kürzester Zeit das Beste (oder zumindest etwas) zu finden, machte sich meine Arbeitsgruppe vor zwei Wochen an die von euch gestellte Aufgabe. Mit der Fülle an Links und Suchstrategien, welche wir in den Stunden zuvor zur Kenntnis genommen haben (gelernt wäre der falsche Ausdruck), konnte meiner Meinung nach nichts mehr falsch gehen. Und dann kam die grosse Erleuchtung/Enttäuschung: eine volle Stunde hinter der "blöden Kiste" und nur ein brauchbares Buch und ein paar Aufsätze zum Thema (Anfänge des Zionismus..). Da habe ich mich schon gefragt, ob ich künftig nicht weiter an die UB oder das Histi fahren werde und von den dortigen Katalogen (und sei es der manuelle!) Gebrauch machen werde oder weiterhin nach dem Schneeballprinzip (anhand von Literaturverzeichnissen in Aufsätzen und Bücher, sowie mittels mündlicher Tips etc.) die gewünschte Literatur suchen werde. Es war dann sehr beruhigend - oder vielleicht auch das obige bestätigend - dass es den anderen genau gleich ergangen ist. Ja, wenn ich das 5i-Prinzip und die 5 fiesen Fakten so überdenke, so muss ich fast zum Schluss kommen, dass es allen in einem gewissen Masse gleich ergeht, egal ob Anfänger oder Profi. Vielleicht ist dies die Natur der Sache (der Internetrechere). Trotz all diesem, bin ich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und diese Links und Suchstrategien (sofern man überhaupt von solchen sprechen kann) zu kennen. Bei der nächsten Seminararbeit werde ich garantiert auch im Internet suchen. Die Vorteile sind ja klar: schneller, aktueller, viel umfangreichere Bestände sind abfragbar, Vernetzung von verschiedenen deutschsprachigen Bibliotheken etc.

Abschliessend noch einen Satz zum 5i-Prinzip und den fünf fiesen Faktoren. Ich habe sie gelesen, überdacht und komme zum Schluss, dass sie für mich und meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke vollumfänglich zutreffen. Ich möchte sie gar nicht weiter kommentieren.

Liebe Grüsse und bis am Montag

Silvano