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Historisches Seminar der Universität Zürich (Sommersemester 2000):
"Der Computer als Hilfsmittel der Geschichtswissenschaft" (Proseminar)

Skript zur Sitzung vom 8. Juni 2000

Das Chaos im Internet
  • Schätzungen gehen davon aus, dass es heute rund eine Milliarde Seiten im World Wide Web gibt. Täglich werden es mehr und ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht absehbar.
  • Das Internet ist daran, die gesamte Kommunikationsstruktur der Wissenschaften zu verändern. Und nicht nur diese.
  • Dies trifft für mehrere Ebenen zu:
    • Die Ebene der Informationsbeschaffung (Recherche)
    • Die Ebene der Informationsverarbeitung (Analyse, Quellenkritik)
    • Die Ebende der Informationsverbreitung (Publikation)
  • Wir haben uns in unserer bisherigen Arbeit auf die erste Ebene konzentriert, auf die Recherche.
  • Aber die drei Ebenen lassen sich nicht trennen - auch das ist ein Charakteristikum der Neuen Medien
  • Stichwort Recherche: Was hat sich verändert?
    • Schauen wir uns die Situation an, wie sie sich vor einigen Jahrzehnten präsentiert hat. Als unsere Professoren und Doktorväter noch selber an ihrer Dissertation geschrieben haben.
    • Um sich einen Überblick über den Forschungsstand in einem bestimmten Thema zu verschaffen, genügte es in der Regel, im Schlagwortkatalog der nächstgelegenen Universitätsbibliothek die Neuzugänge durchzusehen und eine Handvoll Fachzeitschriften zu konsultieren.
  • Die Literaturproduktion hat sich in den letzen Jahrzehnten aber explosionsartig vermehrt. Etwa alle zehn bis fünfzehn Jahre verdoppelt sich das in wissenschaftlichen Publikationen publizierte Fachwissen.
  • Heute sind umfassende Recherchen notwendig, um sich einen Überblick über den Forschungsstand zu verschaffen. Das Internet ist dabei ein unerlässliches Instrumtent geworden.
  • Weshalb ist es aber so schwierig, im Internet die gewünscht Information zu finden? Alles liegt schliesslich in digitaler Form vor und liesse sich so schön einfach abfragen!?
  • Die technische Erschliessung ist aber nicht mit der inhaltlichen Erschliessung zu verwechseln.
  • Wir haben heute verschiedene Hilfsmittel, die uns zur Verfügung stehen, zum Beispiel Suchmaschinen und Verzeichnisdienste.
  • Hier der Versuch, eine Systematik aufzustellen, um die unterschiedlichen Typen in einen Zusammenhang zu stellen:

    http://www.hist.net/archiv/kurse-und-projekte/hs-workshop1999/folien/folie034.html

Subject Gateways

  • Bleiben wir nun noch bei den Subject Gateways, weil die - unserer Meinung nach - die in der Zukunft wichtigste Gruppe von Suchhilfsmitteln darstellen. Zumindest für die wissenschaftliche Nutzung des Netzes.
  • Was machen Subject Gateways? Das, was, die Bibliotheken bisher für uns gemacht haben:
    • Vorseleketion (und dadurch Bewertung) und
    • Klassifizierung (das heisst Sacherschliessung)
  • Das beste Beispiel im Bereich der Geschichte: Historyguide

http://www.historyguide.de

  • Unterschied zu herkömmlichen Verzeichnisdiensten:
    • Auswahl
    • Zusatzinformationen
    • Bewertung
  • Weitere Subject Gateways von Interesse

http://www.hist.net/links/subject_gateways.html

  • Für eine inhaltliche Vertiefung des Themas: es gibt verschiedene grosse Projekte in diesem Bereich mit viel Hintergrundmaterial, zum Beispiel RENARDUS

http://www.renardus.org

History Toolbox

  • Ebenfalls Idee der Subject Gateways (also: Metadaten)
  • Einschränkung: viel, viel kleiner
  • Beschränkt auf die Bedürfnisse von Basel
    • Gender Studies
    • Jewish Studies
    • Osteuropäische Geschichte
    • Und später: Afrikanistik
    • Ausserdem natürlich: Schweizergeschichte

http://htb.histsem.unibas.ch/URLMaker/framez.html

  • Alle Unterlagen sind online und öffentlich zugängig!

http://www.hist.net/htb/index.html