Institut für Geschichte

Prof. Dr. David Gugerli

Dr. Barbara Orland

 

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gugerli@history.gess.ethz.ch

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Web: http://www.tg.ethz.ch

Technikgeschichte

Weinbergstrasse 9

ETH-Zentrum

CH-8092 Zürich

 

 

 

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Webbasierte Lehr- und Lernumgebung für Technikgeschichte (WEB-TG)

 

 

 

Projektskizze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zürich

August 2000

 

 

 

 

 

 

1.?Zusammenfassung

Das Ziel des Projektes ist die Herstellung einer webbasierten Lehr- und Lernumgebung für die Technikgeschichte. Im Unterschied zu ähnlich gelagerten Vorbildern geht es hierbei nicht nur um die Erstellung seminarbegleitender Materialien oder einen Informationspool für das geschichtswissenschaftliche Studium. Stattdessen wird ein interaktives Lehr- und Lernprogramm angestrebt, das sich als Einführungsstudium für die Studierenden der verschiedenen Fachdepartemente in das Fach "Technikgeschichte" eignet. "Einführung" ist hierbei so zu verstehen, dass die Studierenden einerseits mit den Themen und Fragestellungen der Technikgeschichte vertraut gemacht werden, darüber hinaus mit Hilfe der Möglichkeiten des interaktiven Lernens sukzessive einen Eindruck von der Forschungspraxis der Technikgeschichte gewinnen sollen.

Zu diesem Zweck ist ein modularer Aufbau vorgesehen, der stufenweise ein zielgerechtes Bild vom Fach vermitteln, Forschungsinformationen verbreiten und interessierten Studierenden der ETH Zürich die Möglichkeit eines moderierten Eigenstudiums in exemplarischen Studienfeldern bieten soll. Um eine gute Integration in den Lehrbetrieb zu gewährleisten, soll das webbased learning laboratory durch Tutorien ergänzt werden. Diese werden das Eigenstudium der Studierenden durch allgemeine Textlektüre, Vorstellung erarbeiteter Seminarpapiere und Unterstützung der studentischen Arbeitsgruppen vertiefen. Mit einem chatroom für studentische Kommunikation, mit einer Bibliothek und mit einer Linksammlung soll die Website abgerundet werden.

 

2.?Projektbeschreibung

2. 1.?"Didaktische" Problemlage

Während das Internet als Medium für bequemen, schnellen und weltweiten Informationsaustausch unsere Umwelt grundlegend verändert, ist der Alltag in der Universität - von Ausnahmen abgesehen - heute noch weitgehend vom traditionellen Unterricht geprägt. Dabei bieten die Neuen Medien eine Fülle von Möglichkeiten: Jedes Wissen lässt sich multimedial präsentieren, riesige Informationsmengen sind rasch und unabhängig von Ort und Zeit zugänglich, komplexe Prozesse und Ereignisse können realitätsnah simuliert werden, Darstellungen und Abläufe lassen sich vielfältig variieren und über alle Distanzen hinweg kann man mit anderen kommunizieren und kooperieren. Das prädestiniert die Informations- und Kommunikationstechniken für das Lernen.

 

2. 1. 1. Motivation

Die Initiative der ETH Zürich, das neue Department GESS im Stellenwert den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Einheiten anzunähern und darüber hinaus die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zu fördern, bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Konzeption bisheriger Lehr- und Lernformen zu überdenken. Wenn jeder Studierende ab dem WS 2000/2001 ein Pflichtwahlfach aus dem Department GESS belegen, Vorlesungen und ein Seminar besuchen und dafür Leistungsnachweise ablegen muss, wird die Zahl der zu betreuenden Studenten sprunghaft ansteigen.

Der Aufbau eines interaktiven Lehr- und Lernsystems ist ein Versuch, die zu erwartenden Herausforderungen offensiv anzugehen, und zugleich eine Möglichkeit, das - an der ETH - noch junge Fach der Technikgeschichte zu profilieren. Damit verknüpft sich nicht nur die Hoffnung, Studenten für dieses Fachgebiet zu interessieren, das System soll ebenfalls disziplinenübergreifende Themen betonen, die mittelfristig die Kooperation unter den Dozenten verschiedener Disziplinen und Initiativen für gemeinsame, lehrbezogene Forschungsprojekte fördern soll.

 

2. 1. 2. Vorbilder

Bereits realisierte Projekte verfolgen ganz unterschiedliche Ziele. Viele dienen als virtuelles Archiv historischer Werke und Links (Projekt Perseus, Historyguide der Uni Göttingen), manche verschreiben sich der populärwissenschaftlichen Wissenserweiterung (The Victorian Web), an der ETH realisierte Initiativen und Aktivitäten sind zumeist darauf ausgerichtet, Lehrveranstaltungen direkt (z.B. durch Übungsmaterialien) oder indirekt (Bibliothek, Links etc.) zu unterstützen. Nur einige wenige Beispiele bieten sich als Kommunikationsplattform für den aktuellen Forschungsdiskurs an (Body Works, Kulturwissenschaften im Netz, Text Encoding Initiative). Neben diesen Typen finden sich aber auch weitere schwer spezifizierbare Projekte, die sich beispielsweise um elektronisches Publizieren auf dem Internet oder um einen multimedialen Geschichtsunterricht bemühen. Noch im Planungsstadium hingegen befindet sich histnet.ch, ein Kooperationsprojekt von Historischen Instituten der Schweiz, Mediendesignern, Technikern und einer Universitätsbibliothek, das das für unser Projekt interessante Ziel verfolgt, eine allgemein nutzbare webbasierte Lernumgebung für die Geschichtswissenschaften zu entwickeln.

Das Projekt WEB-TG wäre in dieser Vielfalt webgestützter Angebote ein Novum, da es sich - auf das Themengebiet der Technikgeschichte beschränkt - gezielt Module aufbaut, die zur Einführung in die Thematik dienen. In dieser Hinsicht vergleichbar mit dem von Timothy Lenoir an der Stanford University entwickelten BodyWorks, wird es sich von diesem Projekt, zu dem eine enge Kooperationsbeziehung besteht, einige Anregungen holen können, - vor allem hinsichtlich der design-technischen Probleme bei der Erstellung einer Website. Die Projekte von Timothy Lenoir sind allerdings ebenfalls eng an seine Lehrveranstaltungen gebunden und somit von zwar vertieftem jedoch nicht umfangreichem Inhalt. WEB-TG soll sich von den einzelnen Veranstaltungen loslösen und die Technikgeschichte durch eigene Dienstleistungen vermitteln. Aus diesem Grund soll WEB-TG nicht einfach Faktenwissen vermitteln, vielmehr soll besonderer Wert darauf gelegt werden, in die Methodik der Technikgeschichte einzuführen.

 

2. 2. Zielsetzung

 

2. 2. 1. Lernziele

Web-TG soll im Rahmen der Stufe 1 des Moduls "Wissenschaft, Technik und Gesellschaft (STS)" des Department GESS ein Einführungsstudium in das Fach "Technikgeschichte" bieten. Das bedeutet, dass das Projekt parallel und zugleich als Ergänzung zur Vorlesung, die in die Fragestellungen, methodischen Konzepte und Themengebiete der Technikgeschichte einführt, zum Einsatz kommt. An eine obligatorische Nutzung der Website durch die Studierenden ist allerdings nicht gedacht, da die hardwareseitigen Voraussetzungen nicht bei allen Studierenden gegeben sind.

Anders als in naturwissenschaftlichen Fächern vermittelt das Geschichtsstudium kein kanonisiertes Wissen, welches in standardisierbarer Form auf dem Web präsentiert und abgefragt werden könnte. Deshalb wird es ein wesentliches Ziel von WEB-TG sein, die Studierenden in die Lage zu versetzen, eine Fülle von unterschiedlichen Wissensressourcen (Bild-, Text- Audio- und Filmmaterialien) kritisch zu nutzen, um so ein differenziertes Verständnis soziotechnischer Entwicklungen zu erwerben.

Im konkreten sollen folgende Ziele verfolgt werden:

Die Studierenden der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer sollen angeleitet werden, technische Innovationsprozesse in einem mehrdimensionalen Zugang zu betrachten. Indem sie sich in die historischen Aushandlungsprozesse eindenken, die der Verselbstverständlichung technischer Neuerungen vorausgingen und diese fortwährend begleiten, sollen sie ein vertieftes Verständnis für Fragen von Wirtschaft, Umwelt, Kultur und gesellschaftlicher Kommunikation gewinnen.

WEB-TG wird so gestaltet sein, dass keine nennenswerten Vorkenntnisse in der Geschichte bzw. Technikgeschichte verlangt sind. Als Teil des D-GESS-Pflichtwahlfachs soll das Eigenstudium mit der Website vielmehr einen diskursiven Zugang zur Geschichtswissenschaft eröffnen. Im interaktiven Austausch mit den Dozenten sollen die Studierenden sich im Interpretieren und kritischen Reflektieren konkreter Quellen einüben, kurze wissenschaftliche Texte abfassen und den Diskurs über technikgeschichtlich relevante Gegenstände in Online-Diskussionen erproben.

Durch die elaborierte Kombination der Lehrumgebung mit einem Infozentrum, in dem sich fortlaufend erneuerte Informationen aus dem internationalen Forschungskontext der Technikgeschichte befinden sollen, erhoffen wir uns darüber hinaus auch ein langsames Überführen von speziell interessierten Studierenden in die Praxis technikhistorischer Forschung. Damit sollen gleichzeitig Anreize geschaffen werden, ausgehend von der Website (Links, Archivadressen etc.) eigenständig weitere technikhistorisch relevante Quellen zu suchen und zu erarbeiten.

 

2. 2. 2.?Lehrumgebung - Infozentrum - Präsenzunterricht

Aus vorgenannten Gründen legen wir einen besonderen Wert auf die interaktive Gestaltung der Website, d.h. es sollen technische Lösungen gefunden werden, die erstens auf der Benutzer-Rechner-Ebene, zweitens zwischen Dozenten und Studierenden, und drittens unter den Studierenden selber stattfinden. Wünschenswert ist es, die Studierenden nicht erst nach Ablauf ihres Selbststudiums auf der Website persönlich kennenzulernen, sondern bereits während ihrer Arbeit mit der Website als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. So denken wir z.B. daran, innerhalb der einzelnen Lernmodule auch Aufgaben einzubauen, die eine Interaktion mit den Dozenten einschliessen. Ausserdem wird es eine unserer wesentlichen Aufgaben sein, durch regelmässige attraktive Informationen das moderierte Webboard zum Leben zu bringen.

Schliesslich werden zu Beginn eines jeden Semesters für jedes der vier Lernmodule (Energie, Kommunikation, Umwelt und Biomedizin) Tutorien angeboten, die je nach Bedürfnis der Teilnehmer in unregelmässigen Abständen das ganze Semester über laufen sollen. Zumindest in der Testphase des Projektes wird der Betreuungsaufwand auf Seiten der Dozierenden voraussichtlich beträchtlich sein, da trotz orts- und zeitunabhängigem Online-Studium eine regelmässige Ansprechbarkeit der Dozenten sinnvoll erscheint.

 

2. 2. 3.?Lernzielkontrolle

Angesichts des experimentellen Charakters des gesamten Projektes ist eine externe Evaluation, die vorrangig dem Ziel dient, die Projekterfahrungen ähnlich gelagerten Initiativen zur Verfügung zu stellen, zweifelsohne wünschenswert. Da WEB-TG zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch mit einigen Unbekannten (D-GESS Pflichtwahlfach erst ab WS 2000/2001) arbeitet, gestaltet sich der Entwurf eines präzisen Evaluationsdesigns schwierig. Wir sehen daher - in Absprache mit Dr. Lutz vom Didaktikzentrum - zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ab, eine externe Evaluation zu konzipieren und behalten uns vor, diese zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen.

Eine Unterrichtsbeurteilung durch die Studierenden wird dagegen mittels der etablierten Unterrichtsevaluationsmittel des Rektorats in doppelter Ausführung problemlos möglich sein. Zum einen kann am Ende eines jeden Lernmoduls ein entsprechender Fragebogen angehängt werden, zum anderen können wir diese Evaluation in den Tutorien am Ende des Semesters vornehmen.

 

2. 3. Konzeption des interaktiven Lehr- und Lernsystems WEB-TG

Das Projekt besteht aus vier miteinander vernetzten Ebenen, wovon drei auf einer Website untergebracht werden. Die vierte Ebene betrifft die face-to-face-Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden, die in Form von Tutorien, unterstützt durch Studienhefte, das Selbststudium ergänzen und vertiefen sollen.

Schaubild 1

 

 

2. 3. 1. Welcome-Board

Das Welcome-Board ist die erste Ebene des Gesamtprojektes. Sie ist für alle Interessenten und Interessentinnen am Fach "Technikgeschichte" zugänglich und soll mit Hilfe einer eigenen Struktur anschaulich in die Themen, Theorien und Methoden der Technikgeschichte einführen

 

2. 3. 2. Lern-Module

Die Lern-Module stehen grundsätzlich nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am WEB-TG-Projekt offen. Gegenwärtig planen wir vier unabhängige Module zu den Themen "Energie", "Telekommunikation", "Umwelt" und "Biomedizin" einzurichten. Die Oberfläche soll so gestaltet werden, dass langfristig weitere Module hinzugefügt werden können. Die Lernmodule dienen dem Eigenstudium und sollen einen Umfang erreichen, der innerhalb eines Semesters bearbeitet werden kann.

Schaubild 2

 

 

 

 

 

2. 3. 3. Informationscenter

Als dritte Ebene wird ein Informationscenter eingerichtet, das zum einen eine fortdauernd gepflegte Literatur- und Linksammlung umfassen soll. In einer speziellen Abteilung wird die jeweils neueste Literatur der Technikgeschichte (und angelagerter Bereiche) vorgestellt und eine Sammlung von Rezensionen aufgenommen.

Das Webboard dient hingegen dem systeminternen Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden. Hier können Kontakte gepflegt, Terminabsprachen oder Online-Diskussionen vorgenommen und Informationen verteilt werden. Ausserdem sollen hier Projektvorhaben diskutiert und Präsentationen von Seminararbeiten eingestellt werden.

 

2. 3. 4. Tutorien und Studienhefte

Das Projekt möchte nicht vollständig auf eine Face-to-face Kommunikation verzichten. Stattdessen ist geplant, bei einer gewissen Anzahl von Studierenden Tutorien zu den vier Lernmodulen anzubieten, in denen problemorientiert das Eigenstudium begleitet und betreut werden soll.

Ausserdem sollen als Serviceleistung Studienhefte für jedes Modul entworfen werden, in denen der Studierende eine kurze Übersicht zum Aufbau des Moduls und Anleitungen zum Gebrauch vorfindet. Darüber hinaus sollen alle wichtigen Seiten (Inhaltsverzeichnis, Steuerleiste etc.) in gedruckter Fassung zur Verfügung gestellt werden.

 

2. 4. Zeitplan

 

 

 

3. Kooperationen

Prof. Dr. Timothy Lenoir, History and Philosophy of Science, Stanford University USA,

Projekt "The virtual Laboratory for Physiology", Dr. Sven Dierig, Dr. Henning Schmidgen, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Dr. Robert Bud, Science Museum, London

Der Antragsteller ist als Consulting Partner am Projekt Histnet.ch beteiligt.

Ausserdem werden weitere Kooperationen innerhalb der ETH zum Zwecke der Flexibilisierung und Vernetzung von Unterrichtsformen angestrebt.

 

4. Bibliographie/Links

Perrochon, Louis: Gateways in globalen Informationssystemen. Zürich 1996.

Perrochon, Louis: School goes Internet. Das Buch für mutige Lehrerinnen und Lehrer. Heidelberg 1996.

Norbert, Gabriel: Kulturwissenschaften und Neue Medien. Wissensvermittlung im digitalen Zeitalter. Darmstadt 1997. S. 165-166.

Schmale, Wolfgang (Hg.): Studienreform Geschichte – kreativ. Bochum 1997.

Siegel, David: Das Geheimnis erfolgreicher Web-Sites. München 1998.

Kopp, Herbert et.al. (Hrsg.): Neue Medien in der Lehre: Lernsystementwicklung an Fachhochschulen - Erfahrungen und Ergebnisse. Neuwied Leuchterhand 1999.

Weitzendorf, Thomas: Der Mehrwert von Informationstechnologie: eine empirische Studie der wesentlichen Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg. Wiesbaden 2000.

Meyer, Martin (Hg.): Kommunikationstechnik: Konzepte der modernen Nachrichtenübertragung. Braunschweig 1999.

 

Body Works: http://www.stanford.edu/dept/HPS/BodyWorks/

(Siehe allg. auch unter: http://www.stanford.edu/dept/HPS/TimLenoir/oder auch als Beispiel: http://www.stanford.edu/dept/HPS/HistoryWired/CourseDescription.html)

Begleitend zum Kolloquium wird von jeder Studiengruppe ein Teil der Homepage gestaltet. Neben dieser site finden sich auf Lenoirs Homepage weitere Projekte, die eigentlich alle dieselbe Funktion zu erfüllen haben, als Begleitung zu den Veranstaltungen zu dienen. Sie gelten jedoch nicht als Einführung in die Thematik.

Kulturwissenschaften im Netz: : http://topgun.fh-aargau.ch/~Seminar/

Fragen, Ideen, Kritik, Anregungen, Fundorte von Texten und Bildern, Thesen, Interpretationen - alles, was zu einem lebendigen Seminar gehört - kann auf dieser Plattform angeboten und ausgetauscht werden.

Universität Harvard: http://www.fas.harvard.edu/~history/handbook99.htm

Einführung ins Grundstudium der Geschichte in Harvard.

Projekt Perseus: http://www.perseus.tufts.edu/PerseusInfo.html

Virtuelles Nachschlagewerk zur Antike mit einem umfangreichen Überblick, der zwar nicht besonders übersichtlich jedoch mit vielen Links versehen, lesbar scheint. Die Themen in diesem Überblick sind breit angelegt.

The Victorian Web: http://landow.stg.brown.edu/victorian/victov.html

Interessante Site, die nicht als Einführung sondern als Nachschalgewerk gedacht ist. Sehr textintensiv, nicht besonders gut gestaltet.

E-Hist: http://www.e-hist.ch

Multimedialer Geschichtsunterricht bzw. Multimediale Führung durch Museen.

Universität Göttingen: http://www.SUB.Uni-Goettingen.de/ssgfi/aac-hist/index.html

Archiv historischer Werke, aufgeteilt und auffindbar durch unterschiedliche Schlagwörter. Zudem umfangreiche Linksammlung.

Historyguide: http://www.historyguide.de/

Umfassende Sammlung interessanter historischer Links mit Qualitätsbescheinigung.

Projekt Gerhard: http://www.gerhard.de

Dieses Projekt in Oldenburg sammelt, klassifiziert und indexiert automatisch wissenschaftlich

relevante Dokumente des deutschen Teiles des WWW und wird von der DFG gefördert.

Bericht zum Projekt Gerhard: http://www.gerhard.de/info/Dokumente/Bericht/bericht.pdf

Der Bericht der GERHARD-Projektgruppe für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Stand: Sommer 1998, 34 Seiten im PDF-Format.

Histnet: http://www.hist.net/index.html

Projektsite über das Histnet, das von Basel aus versucht, die unterschiedlichen Projekte des Fachbereichs Geschichte auf dem Internet zu koordinieren.

Model Editions Partnership: http://mep.cla.sc.edu/mepinfo/mep-info.html

Elektronisches Publizieren auf dem Internet. Projekt, das in einem Netz anderer digitaler hist. Projekte entsteht.

Text Encoding Initiative: http://www.uic.edu/orgs/tei/

The Text Encoding Initiative (TEI) ist ein internationales Projekt zur Entwicklung von Leitplanken für die Vorbereitung und den Austausch von elektronischen Texten für die Forschung.

Uni Erlangen: [http://www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/home.html]
Zur Zeit wohl die ergiebigste Linklist deutscher Sprache zum Thema Geschichte. Ein Fundgrube im wahrsten Sinne des Wortes, denn klar strukturiert kann man die Linklist nicht unbedingt nennen. Erlangen ist ausserdem ein Spezialfall, weil diese Website auch noch einen Teil der WWW Virtual Library zu deutschen historischen Websites beherbergt.

Zeitschriftenkatalog: [http://www.uni-koeln.de/phil-fak/histsem/histjour/histjour.htm]
Eine äusserst ergiebige Seite mit unzähligen Zeitschriften, die ganz oder teilweise im Internet zugänglich sind. Die Titel sind nach Epochen, thematisch und regional gegliedert. Die Links führen meist zu den Verlagen oder Herausgebern der Zeitschrift.

 

Virtual Library: [http://www.crispinius.com/nfh2/zeitschriften/hjg-start.html]
Auch dieses Angebot ist Teil der WWW Virtual Library. Es bietet Zugang zu unzähligen historischen Zeitschriften (in der Regel nicht im Volltext!).

UnCoverWeb: http://uncweb.carl.org
UnCover ist eine Datenbank mit zur Zeit etwa 8,8 Millionen bibliographischen Angaben von Zeitschriftenaufsätzen aus ca. 18'000 Periodikatiteln (seit 1988). Das Schwergewicht liegt auf englischsprachigen Titeln. Es besteht die Möglichkeit, kostenlos in der Datenbank zu suchen; die Bestellung einer Aufsatzkopie hingegen ist kostenpflichtig.