Proseminar: Der Krieg in Viet Nam, „Vietnam“ als Krieg

SoSe 2001-04-24

Dr. Sibylle Brändli

 

Protokoll vom 24.04. 2001

Protokollantin: Nicole Schlachter

 

1. Besprechung der Protokolle

1.1                10.04.01:-                              Gute Strukturierung

Bibliographische Angaben sind nicht ganz vollständig

Eine kurze Biographie zu Assmann Aleida ergänzen

Das Fazit bezieht sich auf das Medium Internet, das deutlicher gemacht werden sollte.

1.2                17.04.01:-                              Gute Strukturierung

Ausformulierte Sätze machen den Text verständlicher.

Zusatz zum 4. Kapitel: US-Parlament=Kongress. Die Bombardierung erfolgte nicht unmittelbar nach der Verabschiedung der Tonkin-Resolution, sondern erst nach Provokationen Anfang 1965

 

 

2. Zwei Dokumente im Vergleich: „Journal of Vietcong“ Truang Nhu Tang und die Website www.vietnamexperience.com

 

Biographie zu Truang Nhu Tang wird ergänzt.

 

2.1.2   Verschiedene Eindrücke zu „Journal of  a Vietcong“: Was wird erzählt und aus welcher Perspektive?

 

-          Es wird der Alltag im Dschungel, die Nordvietnamesischen Kämpfe geschildert. Als Beispiel dafür wird auf die Seite 198 verwiesen.

 

-          Es ist hauptsächlich in der ich-Perspektive erzählt und wird manchmal durch die wir-Form abgelöst (Verweis auf die Textstelle Seite 159). Die gewählte Erzählform verdeutlicht, dass diese Geschichte beispielhaft für andere Schicksale steheh kann.

 

-          Philosophisch, fatalistische Einstellung ist spürbar auf Grund des Lebens im Dschungel, den Bombardierungen, Gefahren etc.

-          Gelassene, stoische Schilderung, die bereichernd wirkt

-          Die Beschreibungen der Harmonie innerhalb der Gruppe wirken zum Teil idealisierend

-          Gelassene, stoische, neutrale, schlichte Schilderung löst Betroffenheit und Nachdenklichkeit aus, nimmt jedoch nicht emotional gefangen.

-          Die Objektivität wird durch die sachliche, emotionslose Beschreibung nahegelegt, ist jedoch nicht als die Wahrheit zu lesen. - Will die neutrale Schilderung Objektivität sugerieren?

-          Wie sehr ist die Perspektive geprägt durch die Tatsache, dass er über seine Heimat schreibt, auch im Vergleich zur amerikanischen Schilderung

 

2.1.1Wie äussern sich die Gefahren?

-          Die wirkliche Gefahr ist der Dschungel (Verweis auf die Seite 160), die grösste Gefahr die Malaria, die mehr Menschenopfer gefordert haben soll als der Krieg.

 

2.1.2Wie werden die Bombardierungen geschildert?

 

-          er spricht von vollendetem Terror sowohl physisch als auch psychisch. Vergleiche Textstelle S.168. Ständig wachsein, immer einen neuen Bombenregen erwartend, mit extremen psychologischen Auswirkungen.

-          Veränderung der Wahrnehmung, der philosophischen Perspektive zum Positiven.

 

2.2     Website www.vietnamexperience.com von Robert J. George

 

Biographie  zu Robert J. George wird ergänzt

 

2.2.1 Aufbau

 

-          Gallery 1 – Gallery 2 – Air Support

-          Die Startseite:               Wiedergabe seiner Gefühle: Verwirrung, Wut, sucht das Verständnis für das Geschehene

Gallery:                    Nachkonstruierte Photoserie: Die Bilder gehören nicht wirklich zusammen und werden auf eine bestimmte Art dargestellt. Der Feind „Charlie“ ist nie bildlich zu sehen, sondern nur im Text beschrieben. Er ist mehr eine Ahnung, die Stille seine Anwesenheit, ein Phantom, das auf- und abtaucht.

 

 

2.2.2  Verschiedene Eindrücke

 

-          Die psychischen Erfahrungen werden textlich sehr emotional verarbeitet

-          Es wird eine Estethik produziert, die die Kriegsstimmung , das Abenteuer simulieren soll, die nicht sehr realitätsnah scheint.

-          Starker Kontrast zwischen den schönen Landschaftsaufnahmen und der Grausamkeit des Krieges. Der Kontrast macht deutlich, dass das  fremde Land mit ein Feind ist