Lieber Jan, lieber Peter

Hier unsere Ergebnisse
 

  1. Im Unterschied zu allgem. Suchmaschienen (altavista etc.) ist es von Vorteil, dass man davon ausgehen kann, dass die Resultate alle etwas mit Geschichte zu tun haben. Das spart Zeit.
  2. Ganz unterschiedlich ist die Gestaltung und der Inhalt der Kurzbeschriebe der Suchergebnisse: Während ZIS lediglich die üblichen Quellenangaben anzeigt (wer ist verantwortlich für den Inhalt, wo ist die Information angesiedelt etc.), ist SUB Göttingen viel ausführlicher. CORC wiederum bringt nur kryptische Angaben, weshalb wir so oder so die angegebene URL ansehen müssen.
  3. Treffer gab's grundsätzlich wenige (mit Ausnahme vielleicht von CORC). Als Regel gilt jedenfalls: je spezifischer der Suchbegriff, desto weniger Treffer und je allgemeiner der Suchbegriff, desto unbrauchbarer das Ergebnis. Von systematischer Suche kann erst gar nicht die Rede sein.
  4. Die Suchmasken sind sehr unterschiedlich. ZIS etwa bietet nur eine einfache Suche. Die um so komplexere Suchmaske von CORC ist aber auch nicht viel hilfreicher, weil gar nicht klar ist, was die Begriffe der abzusuchenden Datenfelder genau bezeichnen. (Was, bitte schön ist der Unterschied zwischen "Item Name" und "Item Abstract" ­ eine Unterscheidung, die bei der Suchmaske von BUBL zu treffen ist.)
  5. Als oft brauchbare Alternative haben sich die Schlagwortkataloge erwiesen. Diese unterscheiden sich sehr und sind wiederum je nach Frage mehr oder weniger sinnvoll. SUB Göttingen hat gute Ergebnisse geliefert bei der Suche zum Stichwort "Kristallnacht". BUBL hingegen war völlig unbrauchbar zum Thema "Geschichte, Photgraphy und Methodik", weil der Schlagwortkatalog "die" Geschichte einzig nach geografischen Kriterien einteilt. (Das Vergeben von Schlagworten ist ja auch in Bibliotheken ein Bereich, der inzwischen ganze Wisschaftsbetriebe beschäftigt.)
  6. Als eideutiger Vorteil, etwa gegenüber den Bibliothekskatalogen (online) hat sich erwiesen, dass die Subject Gateways das Finden von Quellen erleichtern (etwa eine vollständig eingescante Sammlung von deutschen Exilzeitschriften während dem 2. Weltkrieg, mit Freitextsuche!). Auch hier ist die Suche aber noch weit davon entfert, systematisch zu sein, was den Eindruck verstärkt, dass allein der Zufall zählt.


Marius Hasenböhler, Patrick Künzle, Michi Bürgi.