Die Begegnung von armenischer, kurdischer und alevitischer Frage:
Koçgiri-Aufstand 1920/21
Auszug aus: H.-L. Kieser, Der verpasste Friede. Mission,
Ethnie und Staat in den Ostprovinzen der Türkei 1838-1939, Zürich:
Chronos, Juni 2000
In der Retrospektive auf die spätosmanischen Ostprovinzen
meinte der Kemalist Hasan R. Tankut: «Die damaligen [jungtürkischen]
Regierungsbeamten hatten jenen Teil des Landes in keinerlei Hinsicht studiert.
Auch unser heutiges Wissen [1961] ist fraglos unvollkommenes Stückwerk. Die
gestrige armenische Frage aufersteht als kurdische
Frage.»
[1] In der Tat waren die armenische,
die kurdische und auch die alevitische Frage so eng miteinander verknüpft,
dass einem informierten Beobachter wie Tankut die historische armenische Frage
fünzig Jahre später als eine aktuelle kurdische zu auferstehen schien.
Armenier, Kurden und Aleviten teilten in den Ostprovinzen ein gemeinsames
Siedlungsgebiet, namentlich in den Provinzen Sivas und Harput. Alle drei Gruppen
beanspruchten einen autonomen Raum: Die Aleviten und Armenier taten dies seit
den Tanzimat in der Berufung auf das Gleichberechtigungspostulat, die
sunnitischen Kurden bis zum Ersten Weltkrieg im Pochen auf ihre traditionellen
Rechte vor den Tanzimat. Diese Ansprüche auf Eigenständigkeit und
eigene kulturelle Identität standen im Konflikt zueinander: Insbesondere
zwischen Aleviten und Armeniern auf der einen und Sunniten auf der anderen Seite
tat sich seit Abdulhamids islamistischer Politik ein vertiefter Graben auf. Der
Hauptwiderspruch jedoch bestand zu den unitarischen Konzepten der
Zentralregierung. Diese blieb in Regionalisierungs- und Autonomiefragen
kompromisslos und spielte eine ethnische Gruppe gegen die andere aus. Sie
instrumentalisierte die armenische Frage zur antichristlichen Aufstachelung der
Kurden. In den hundert Jahren von 1839 bis 1938 gelang es dem Zentralstaat
sukzessive, seine Macht zu vereinheitlichen und auf moderne administrative und
militärische Grundlagen zu stellen und so die Ostprovinzenfragen von 1915
bis 1938 mit Gewalt und Zwang zu unterdrücken. Dem
osmanisch-türkischen Einheitsstaat standen auf armenischer, alevitischer
und kurdischer Seite vergleichsweise schwache Organisationen auf
herkömmlicher Gemeinschafts- oder Stammesbasis mit bloss schmalen
militanten Eliten gegenüber. Am besten organisiert war die armenische
Millet, die auch eine relativ breite Bildungselite, jedoch keine
militärische Macht besass. Sie wurde 1915 ausgelöscht.
Seit 1915 prägte die auf eigene Anschauung in den
Ostprovinzen gegründete existenzielle Angst vor staatlich betriebener
Vernichtung physischer Art (Ausrottung) oder vor Zerstörung der
religiösen und ethnischen Identität (Assimilation und Ethnozid) die
alevitische und kurdische Mentalität entscheidend. Die Armenier und die
kurdischen Aleviten erwarteten seit den Tanzimat und besonders seit 1878 eine
gleichberechtigte, gesicherte Existenz dank den von internationaler Seite
betriebenen Reformen beziehungsweise – nach 1918 – innerhalb einer
Neuordnung der Ostprovinzen. Aber nur eine intellektuelle Minderheit der
kurdischen Sunniten hoffte vor 1923 auf die internationale Neuordnung,
während die Mehrheit den Staat unterstützte, solange dieser die Fahne
des Islams hochhielt. Die armenische Frage wurde schon Ende der Tanzimat in der
internationalen Diplomatie formuliert, bei der kurdischen war dies erst Ende des
Ersten Weltkrieges der Fall; die alevitische hingegen wurde ausser von den
Missionaren international kaum wahrgenommen.
[2]
Dies hing mit der Verborgenheit des Alevitentums zusammen. Zudem gründeten
die Kurden und die Aleviten erst nach 1908 eigene ethno-nationale Bewegungen;
die edukative, kulturelle und identitäre Renaissance der Armenier in den
Ostprovinzen hingegen hatte schon ein halbes Jahrhundert zuvor
begonnen.
Besonders deutlich zeigte sich die Verbundenheit der drei
Ostprovinzenfragen wenige Jahre nach dem armenischen Genozid in der
kurdisch-alevitischen Autonomiebewegung gegen die Nationalbewegung Mustafa
Kemals. Im Aufstand von Koçgiri-Dersim gegen die junge Ankaraer Regierung
fanden vitale Punkte von allen drei Seiten – der armenischen, der
alevitischen und der kurdischen –
zusammen.
[3] In erster Linie handelte es sich um
einen kurdisch-alevitischen Aufstand, an welchem sich auch einzelne Armenier und
türkisch-alevitische Dörfer, hingegen keine, weder kurdische noch
türkische Sunniten beteiligten. Die wenigsten kurdischen Aufstände der
1920er und 1930er Jahre wiesen je wieder die säkular kurdistische Ideologie
des Aufstands von Koçgiri-Dersim auf, welche auf Wilsons Prinzipien und
die Abmachungen von Sèvres Bezug nahm. Die Angst vor der Vernichtung
durch den unionistischen Staat war wie 1915/16 immer noch stark präsent.
Dieser Staat begann sich auf den Kongressen von Erzurum und Sivas neu zu
konstituieren und begründete im Fühjahr 1920 in Ankara seine
Nationalversammlung. Er operierte im Raume der Ostprovinzen präzise mit
jenen Kräften, die schon während des Krieges das Sagen
hatten.
Mustafa Kemal lud die Führer des
Koçgiri
[4] an den Sivaser Kongress ein.
Aliflan war der Stellvertreter des
kaymakam von Refahiye und Bruder
Haydars, welcher dem Vater Mustafa an der Spitze der Koçgiri-Stämme
nachgefolgt war. Nur Aliflan leistete Kemals Einladung Folge und unterbreitete
seine Sicht der Dinge: eine kurdische Autonomie innerhalb einer osmanischen
Föderation unter dem Sultan. Bemerkenswerterweise pochten die
kurdisch-alevitischen Wortführer angesichts der neuen Ankaraer Regierung
auf das Sultanat als Garanten für eine föderative Lösung. Die
Deklaration des Sivaser Kongresses mit ihrer exklusiven Betonung muslimischer
Solidarität und dem Ausschluss aller nichtmuslimischen Elemente von der
Nationalbewegung liess für die Koçgiri-Dersimi wenig Gutes
verheissen.
[5] Aliflan wies Kemals Angebot
zurück, sich als Kandidat für die Nationalversammlung in Ankara
portieren zu lassen, empfing hingegen im November 1919 eine Medaille von der
Istanbuler Regierung.
[6]
Für die kurdisch-alevitischen Stammesführer
Koçgiris und Westdersims – für den Ostdersim präsentierte
sich die Situation wegen seiner Nähe zum geplanten unabhängigen
Armenien anders – war spätestens seit dem Sivaser Kongress klar, dass
die kemalistische Nationalbewegung nicht ihre Interessen vertrat, so wie Aliflan
sie vorgelegt hatte. Diese Evidenz ergab sich weniger wegen verbaler
Unstimmigkeiten – Kemal versprach vollmundig Autonomien nach erfolgreich
abgeschlossenem nationalem Kampf –, sondern wegen des
Solidaritätsnetzes, das am Kongress zutage trat: Es umschloss jene
Grossgrundbesitzer, schafiitischen Stammesführer, sunnitischen
städtischen Notabeln, jungtürkischen Beamten und Offiziere, von denen
sich die kurdischen Aleviten während des Weltkriegs gründlich
entfremdet hatten. Das vorrangiges Ziel der ostprovinziellen Kongressteilnehmer
war es, die eigenen gegen die armenischen Ansprüche durchzusetzen.
Folgerichtig war der allererste Krieg, den Mustafa Kemals Bewegung führte,
derjenige gegen die armenische Republik vom September bis November
1920.
Verbunden fühlten sich die Wortführer
Koçgiris und des Westdersims hingegen mit der von Seyit Abdülkadir,
dem Sohne Ubeydullahs in Istanbul präsidierten kurdischen
Liga.
[7] Sie lasen die in Istanbul gedruckte
kurdische Zeitschrift
Jin[8] und suchten
den Kontakt mit den Missionaren, die sie als Repräsentanten der aus
Präsident Wilsons Punkten herausgehörten internationalen Gemeinschaft
betrachteten. Wilsons Prinizpienerklärung war ein Dauerthema in
Jin.
Die Wortführer des Koçgiri-Dersim waren überzeugt, dass der
Völkerbund für eine «vollkommene und unbehinderte Gelegenheit zu
autonomer Entwicklung» der «Nationalitäten, die jetzt unter
türkischer Herrschaft stehen», eintrete (Punkt 12). Mit
Abdülkadir stand der Hauptagitator der kurdisch-alevitischen
Autonomiebewegung, Alifler, über einen armenischen Boten namens
Mıgırdıç in Kontakt.
[9]
Alifler begann unermüdlich mit
saz (Saiteninstrument) und
söz (dichterisches Wort) an Versammlungen, die oft den Charakter
eines alevitischen
cem hatten und zum Teil in
tekke stattfanden,
gegen die Nationalbewegung Kemals zu agitieren, die er als eine Falle, gegen die
es sich zu wappnen gelte, darstellte: «Gut beschuht / Bin ich hingegangen
und in den Tandır gefallen / Der Sultan weiss nichts / Vom Kongress [in
Sivas], der all dies tut.»
[10] Als die
Sultansregierung gegen diejenige in Ankara eine Kalifatsarmee aufstellte,
deklarierte sich Alifler politisch folgerichtig – wiewohl im Gegensatz zur
alevitischen Tradition, die den Sultan-Kalifen als Verfolger kannte und
darstellte – als Inspektor der Kalifatsarmee. Er rief in dieser
Eigenschaft die Stämme zwischen Koçgiri und Hozat zum Widerstand
auf.
[11]
Am 8. Dezember 1920 sandten die Führer Westdersims ein
Telegramm an den Präsidenten der Nationalversammlung, Mustafa Kemal, in
welchem sie in Berufung auf den Vertrag von Sèvres und unter Androhung
von Waffengewalt ein Kurdistan forderten, das die Provinzen Diyarbakır,
Mamuretülaziz, Van und Bitlis umfassen sollte. Mehrere tausend Dersimi
machten sich auf den Weg, um über Sivas nach Ankara vorzustossen und die
Regierung zu stürzen. Mord und Plünderung in einem türkischen
Weiler begründeten sie mit den Worten, sie vergälten bloss das, was
jene den Armeniern angetan hätten.
[12] Am
20. Dezember liess Mustafa Kemal Nuri Dersimi verhaften – neben Alifler
der zweite wichtige Agitator der Autonomiebewegung –, musste ihn aber
unter dem Druck Seyit Rızas, des mächtigsten Stammesführer im
Westdersim, gleich wieder freilassen. Die Kemalisten hatten dennoch einen
wichtigen Erfolg erzielt: Sie gewannen die beiden wichtigen Stammesführer
Meco Agha und Mustafa Diyab Agha sowie den Offizier Hasan Hayri und Ahmet
Ramizi, die alle vier aus dem Dersim stammten, als Deputierte der Ankaraer
Nationalversammlung. Dies verunmöglichte fortan an eine einheitliche
kurdisch-alevitische Strategie. Im 14. Februar 1921 traf das Sechste
Kavallerieregiment in Ümraniye in der Region Koçgiri ein. Die Kurden
gingen als Sieger der bewaffneten Konfrontation mit dem Regiment hervor und
hissten am 7. März die kurdische Fahne auf dem Zentralplatz Ümraniyes.
Wenige Tage später rief die Ankaraer Regierung den Ausnahmezustand aus. Im
Koçgiri-Dersim herrschte Angst, die
Kuvay-i Milliye, die
türkischen «nationalen Streitkräfte»,würden die Kurden
gleich wie die Armenier vernichten.
[13]
Nurettin Pascha, der Kommandant der am 13. März gegen den Koçgiri
mobilisierten Zentralarmee, des
Merkez ordusu, habe mehrfach
geäussert: «Wir haben in der Türkei diejenigen, die
‚zo‘ sagen [die Armenier] vernichtet, wir werden ebenfalls
diejenigen, die ‚lo‘ sagen [die in der Mehrheit zaza-sprachigen
Koçgiri-Dersimi]
auslöschen.»
[14]
Angesichts der gegen sie vorrückenden Streitkräfte
wurden die Unabhängigkeitskämpfer kompromissbereiter. Sie reduzierten
in einem von Alifler formulierten Telegramm an Mustafa Kemal vom 8. April ihre
Forderungen ganz erheblich, indem sie bloss noch eine eigene Provinz begehrten:
Sie sollte die alevitisch-kurdischen Kreise von Koçgiri, Divri€i,
Refahiye, Kuruçay und Kemah umfassen und als Vali einen autochthonen
Kurden haben.
[15] Diese gemässigte
Forderung fand kein Gehör, da die Heeresleitung bereits beschlossen hatte,
den Aufstand, den sie als eine «neue und wichtige innere Rebellion»
betrachtete, mit massiven Mitteln zu
ersticken.
[16] Der damalige Sivaser Vali
Ebubekir Hazım Tepeyran geisselte in seinen Memoiren die unmenschliche
Logik des Militärkommandanten Nurettin Pascha, der unbedingt die vor Ort
konzentrierten Streitkräfte einsetzen wollte, anstatt auf eine friedliche
Lösung hinzuarbeiten.
[17] Die
militärische Unterdrückung der kurdisch-alevitischen Autonomiebewegung
in den Frühlingsmonaten 1921 führte zu systematischen
Dorfzerstörungen und vielen zivilen Opfer, zusätzlich zu den von
Nurettin offiziell vermeldeten 500 getöteten
Rebellen.
[18] Sie war die Vorstufe zum
Ethnozid, den die kemalistische Türkei in den 1930er Jahren im Dersim
verübte. Der kurdisch-alevitische Diskurs, so wie er in den Versammlungen
der Stämme und im
cem zu Tage trat, blieb nach dem missglücktem
Aufstand weiterhin vom Schreckgespenst nahender Ausrottung
geprägt.
[19]
Bei der Koçgiri-Bewegung zeigte sich alles andere als
eine einhellige alevitische Unterstützung des nationalen
Unabhängigkeitskrieges, wie sie vor allem seit den 1960er Jahren einige
alevitische Autoren betonen. Ihr Neokemalismus war eine Reaktion auf die
islamische Renaissance innerhalb der Republik der 1950er Jahre und eine Antwort
auf den Säkularismus und oppositionellen Sozialismus der alevitischen
Jugend in den 1960er und 1970er Jahren.
[20]
Zwar hingen manche Jungtürken dem Bektaschismus an, aber dieser hatte trotz
des gemeinsam verehrten Hacı Bektafl Veli kaum soziale Gemeinsamkeiten mit
dem Alevismus. Der dörfliche Alevismus teilte sich auf vorwiegend
kurdischsprachige Ostprovinzenbewohner und türkischsprachige Mittel- und
Westanatolier auf. Innerhalb des östlichen Alevismus gab es neben
traditionellen Stammesrivalitäten eine gewisse Scheidelinie zwischen
einerseits den Stämmen Dersims, Malatyas und Koçgiris und
andererseits den Dörfern, die sich am nördlichen Rand dieser Gebiete
befanden, namentlich denjenigen zwischen Erzincan und Erzurum. Diese
zazasprachigen Dörfer machten bei der Koçgiri-Bewegung nicht mit.
Doch bleibt festzuhalten, dass trotz der persönlichen Werbung Mustafa
Kemals im homogensten alevitischen Gebiete, im Koçgiri-Dersim, die sich
in Erzurum und Sivas konstituierende Nationalbewegung Misstrauen, Angst und
bewaffnete Empörung auslöste. Bemerkenswert ist auch, dass die
Aleviten in der jungen Nationalversammlung in Ankara völlig untervertreten
waren.
[21] Das Unbehagen gegenüber der
muslimischen Sammelbewegung äusserte sich nicht nur unter kurdischen
Aleviten – dafür war die von George E. White auch im Westen bezeugte
Kluft zwischen türkischen Aleviten und Sunniten zu gross. Allerdings waren
die Aleviten empfänglich für eine politische Botschaft, die freie
Religionsausübung versprach.
[1] Tankut 1991 (1964), S.
219.
[2] Für Ansätze
diplomatischer Wahrnehmungen nach dem Ersten Weltkrieg, siehe Öz 1997, S.
42 mit Fussnote 19.
[3] Für eine
ausführlichere Darstellung dieser kurdisch-alevitischen
Unabhängigkeitsbewegung siehe Kieser 1993 sowie 1998.
[4] Koçgiri war sowohl
der Name eines kurdisch-alevitischen Stammesverbandes als auch der Region im
Osten von Sivas, wo dieser hauptsächlich siedelte, und des Kreises von
Zara, der in deren Mitte lag.
[5] Die Sivaser Deklaration
findet sich in englischer Sprache in Harbord 1934 (1919), S. 886-888.
[6] Dersimi 1952, S. 123-125;
BOA DH.KMS 55-3/15.
[7] Kürdistan Teali
Cemiyeti, damaliger französischer Name
Ligue des Kurdes du
Kurdistan.
[8] Vgl. TBMM G. C. Z., S.
270.
[9] Kemali 1992 (1932), S.
126, Sevgen 1950, S. 378. Dersimi 1952, S. 121-22; Dersimi 1986, S. 100; Apak
1964, S. 152-53.
[10]
«Aya€ımda kundura/ Gittim düfltüm tandura/
Padiflahın haberi yok/ Bunu eden kongura.» Kemali 1992 (1932), S. 127.
Der Tandır ist ein in den Fussboden eingegrabener Ofen.
[11] Kemali 1992 (1932), S.
126 f.
[12] Kemali 1992 (1930), S.
128.
[13] Apak 1964, S. 154. Im
regionalen Sprachgebrauch hiess Kurde («Kürd») Alevit,
während man den sunnitischen Kurden «flafi» sagte (mündliche
Mitteilung von betagten Einheimischen).
[14] Dersimi 1952, S.
158.
[15] Dersimi 1952, S. 143;
Apak 1964, S. 161.
[16] Entsprechendes
Telegramm in Apak 1964, S. 156.
[17] Tepeyran 1982, S.
69-84.
[18] Telegramm vom 24. Mai
1921 an die Heeresleitung, siehe Apak 1964, S. 171.
[19] Vgl. Akgül 1992,
S. 42.
[20] Vgl. kürzlich
Öz 1997.
[21] Unter den 360
Persönlichkeiten (vgl. Birdo€an 1996, S. 27 f.) befanden sich kein
Dutzend Aleviten: Vom Dersim Meco A€a, Mustafa Diyab A€a, Ahmet
Ramizi und der Offizier Hasan Hayri. Von andernorts: Cemalettin Çelebi
von Hacıbektafl, Girlevikli Hüseyin (Aksu) Bey von Erzincan,
Hüseyin Mazlum Baba von Denizli, Pirzade Fahrettin Bey von Kars. Vgl.
fiener 1991, S. 73; Dersimi 1952, S. 63, 126, 130-32; Tankut 1994 (1935), S.
448; Kemali 1992 (1932), S. 127; Bozarslan 2000.