Stiftung Forschungsstelle Schweiz-Türkei (SFST), Juristische Fakultät der Universität Freiburg (CH), Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK)


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Revolution islamischen Rechts
80 Jahre schweizerisches ZGB in der Türkei


Symposium an der Universität Fribourg 20./21. Oktober 2006


Vorbereitende Papiere


Sami Aldeeb: La personnalité des lois en Turquie et en Egypte. (pdf-Datei)

Başak Baysal Erman: Die Rezeption des westlichen Rechts im allgemeinen und des ZGB im besonderen im Modernisierungsprozess der Türkei nach 1926.

Anne-Banu Brand: Einige Aspekte der Scheidung in der Schweiz und in der Türkei.

Ali Çivi: Türkisches Familienrecht nach 80 Jahren ZGB – Bestandesaufnahme und Evaluierung des jüngsten Reformprozesses. (pdf-Datei)

Osman B. Gürzumar: Die Rezeption des westlichen Rechts in der Türkei vor 1926: Ein hinkender Versuch der Modernisierung durch das Recht. (pdf-Datei)

Heinz Käufeler: Autoritäre Kontinuitäten. ‘Das Gute gebieten und das Übel abwehren’ aus islamischer und kemalistischer Sicht.

Hans-Lukas Kieser: Der ehemalige Fribourger Doktorand Mahmut Bozkurt und sein Verständnis von Rechts- und Sozialrevolution.

Astrid Meier: Wie islamisch muss islamisches Recht sein? Reaktionen auf die Einführung des ZGB in der Türkei in der arabischen Welt und Indien.

Gottfried Plagemann: Die Einführung des ZGB im Jahre 1926: Das neue ZGB als Bedingung eines säkularen und souveränen Nationalstaates.

Hermann Schmid: Überblick über die Reformen des schweizerischen Familienrechts seit den 1980er Jahren.

Günter Seufert: Grenzen der Wirksamkeit des Zivilrechts und die Diskussion um Rechtspluralität. (pdf-Datei)

Sükran Sipka: Der Revolutionscharakter des Zivilgesetzes von 1926 aus frauenrechtlicher Perspektive.

Bülent Uçar: Die Einführung des schweizerischen ZGB als Mittel zur Reform der Gesellschaft.

hlk 19.10.2006