Prof. Dr. Valentin Groebner

Valentin Groebner ist seit 2004 Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance (Mittelalter) an der Universität Luzern.

Geboren 1962 in Wien. Studium in Wien, Marburg und Hamburg; Promotion 1991 in Bielefeld, Assistent am Historischen Seminar der Universität Basel, Habilitation 1998 an der Universität Basel.

1996/97 Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg. Seit 1997 Mitherausgeber der Zeitschrift "Historische Anthropologie"; 1999 Jean Monnet-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, 1999/2000 Visiting Professor am Department of History of Art an der Harvard University; Frühjahr 2001 professeur invité an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris; 1999-2001 Mitglied der Arbeitsgruppe "The Moral Authority of Nature" und im Sommer 2001 Visiting Fellow am Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Verschiedene Lehraufträge in der Schweiz und den USA.

Anschrift

Historisches Seminar der Universität Luzern
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CH - 6000 Luzern 7
T: +41 41 228 55 38
F: +41 41 228 61 55
M: valentin.groebner at unilu.ch

Menschen als Ware. Der verkaufte Körper in der Schweiz 1400-1700

Im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Forschungsprojekts „Menschen als Ware. Der verkaufte Körper in der Schweiz 1400-1700“ vergibt das Historische Seminar der Universität Luzern per 1. Dezember 2008 oder nach Vereinbarung 3 Dissertationsstipendien (100 %) mit der Laufzeit von drei Jahren.

Das Projekt untersucht Praktiken und Diskurse um verkaufte menschliche Körper und Körperteile auf der Basis von Schweizer Quellen. Die Teilprojekte widmen sich der Sozialgeschichte des Solddiensts im 15. und 16. Jahrhundert, der Medizin- und Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit und den Geschichtsbildern des 19. und 20. Jahrhunderts.