«Historische Bibliographie» soll frei zugänglich werden

Archivalia meldet heute unter Bezugnahme auf eine Pressemitteilung, dass der Oldenbourg-Verlag, der Freistaat Bayern und die Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen eine gemeinsam Vereinbarung unterzeichnet haben, um die «Historische Bibliographie» mit ihren über 260’000 bibliographichen Einträgen frei zugänglich zu machen.

Für die deutschsprachige Geschichtsforschung wäre dies ein grosser Schritt, decken doch die «Historical Abstracts» den deutschsprachigen Raum nur lückenhaft ab. Und die Schweiz? Es ist zu hoffen, dass im Rahmen von infoclio.ch auch entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden wie es die Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen für Deutschland gemacht hat.

3 Gedanken zu „«Historische Bibliographie» soll frei zugänglich werden“

  1. In der zitierten Presseerklärung aber steht:

    „Seit dem Jahr 2002 betreiben sie gemeinsam das Internetportal „Historische Bibliographie Online“. Das Portal soll zum wichtigsten Informationsdienst für Historiker werden und wird zukünftig frei zugänglich gemacht. Grundlage dafür ist die Sicherung der Arbeitsfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft, die seit 1983 vom Freistaat Bayern institutionell gefördert wird und deren Weiterförderung der Freistaat mit der heute unterzeichneten Vereinbarung zusagt.“ (Hervorhebung: PH)

  2. Heute, 25.9.2009 – man kann ein Gratis-Probeabo für das Jahr 2004 beziehen. Ansonsten kostet ein Einzelabo für 12 Monate Onlinezugriff laut Besuch der Homepage heute immer noch 124,- Euro.
    Habe dem Oldenbourg-Verlag gerade ein Mail mit entsprechender Frage geschickt, bin auf die Antwort gespannt.

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