Ungleich Seiten: Geschichtsblog des Monats September 2008

Peter Haber hatte es bereits angedeutet, ich versprochen: Der bemerkenswerte Umstand, dass ein Historiker-Tag mit einem Weblog begleitet (und vorbereitet) wird, ist Grund genug, diesen Weblog hier in die Reihe der monatlichen Hinweise aufzunehmen, auch wenn davon auszugehen ist, dass nach dem Ende des Historiker-Tags der Weblog eingestellt wird.

Die wesentlichen Informationen dazu hatten wir hier bereits, anzufügen bleibt vielleicht der bemerkenswerten Umstand, dass die Blog-Idee von einer studentischen Initiative stammt, die Studierenden ermöglichen will, Praxis-Erfahrung bei der Vermittlung wissenschaftlicher Informationen zu sammeln. ((Diese „Studentenstiftung“ wäre für sich schon einen Eintrag im Weblog wert, eine bemerkenswert Form der Selbsthilfe.)) Welche Rolle die Organisator/innen des Historikertages gespielt haben, bleibt etwas unklar, aber vielleicht gibt es hier noch Aufklärung im Kommentar…

„Ungleich Seiten“ ist auf jeden Fall eine schöne und willkommene Anregung, die Möglichkeiten der digitalen Medien in den geschichtswissenschaftlichen Institutionen weiter auszuloten.

Eckdaten

Titel: Ungleich Seiten
URL: http://historikertag.de/blog/
Feed: http://historikertag.de/blog/?feed=rss2
Autor/innen: Diverse Autor/innen
Region: D
Frequenz: täglich (zur Zeit)

4 Gedanken zu „Ungleich Seiten: Geschichtsblog des Monats September 2008“

  1. > vielleicht gibt es hier noch Aufklärung im Kommentar…
    Ich versuche es mal:
    Weblog und Zeitung (einmalig, heute erschienen, hier vorgestellt) sowie Dokumentation liegen in Händen eines Seminars, das ich leite. Die Idee kommt vom dresdner Organisationsteam und der Studentenstiftung – der Geschäftsführer vor Ort (PD Dr. Peter Fäßler) ist Mitveranstalter des Seminars.
    Wir sind außer mir (gelernter Journalist) 16 Studierende, die schreiben, fotografieren, gestalten – und das außer gelegentlichem Gegenlesen und Loben in gut funktionierender Eigenverantwortung.

    Ansonsten freuen wir uns über diesen Beitrag hier – und fühlen uns geadelt! Danke!

  2. Danke für den Blog, zwar kann man das ganze dadurch nicht live miterleben, aber was Innen geschieht dringt nach Außen. So kommen mehr Informationen direkt bei denen an, die es interessiert, wie z.B. mich. Außerdem hilft es, dass auch Menschen, die sich privat dafür interessieren einen Blick in den vermeintlichen Elfenbeinturm werfen können.

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