Von Buchschauen, kleinen und grossen

buch09

Es muss nicht immer Frankfurt sein, dachten wir uns und machten uns auf den Weg in die Peripherie Basels. Handgeschriebene Wegweiser von der Tramstation zur gut versteckten Halle auf dem NT-Areal liessen ahnen, dass es sich bei BuCH.09 nicht um ein Grossereignis handelt.

In der Halle angekommen empfing uns aber eine angenehme Atmosphäre. Zahlreiche Buchverlage aus der Schweiz waren zugegen, auf mehreren Bühnen diskutierte die Lokal- und Regionalprominenz über neue Bücher und Events und ein erstaunlich grosser Teil der Halle war für eine fette LAN-Party vorgesehen. Was die genau auf der Buchmesse zu suchen hatte, blieb uns zwar verborgen, gestört aber hat sie schlussendlich auch niemanden.

Der angekündigte Comics-Schwerpunkt beschränkte sich auf ein paar eher seltsam verkleidete Mädchen, die wohl Manga-Figuren darstellen sollten, aber auch das: kein Störfaktor, nur eben nicht wirklich passend.

Und das Angenehmeste am ganzen Anlass: kein Wort nirgends über E-Books, digitale Medien und sonstige welt- und geistbedrohende Gerätschaften.

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