British Library baut gigantisches E-Mail Archiv auf

Auch ein Weg, Quellensammlungen für zukünftigte Historikerinnen und Historiker zu schaffen: Einem Bericht der Tageszeitung «Die Presse» entnehmen wir, dass die British Library ein gigantisches E-Mail-Archiv aufbauen möchte: «Um künftigen Generationen einen Schnappschuss des Lebens im 21. Jahrhundert zu bewahren, sammelt die Britische Nationalbibliothek jetzt Millionen an E-Mails aus aller Welt. […] Den ganzen Mai über sind Menschen weltweit aufgerufen, das „E-Mail Britain“ Archiv zu unterstützen, indem sie der British Library ihre Emails unter email@emailbritain.co.uk weiterleiten. Gesendete und auch empfangene Mails, die die Nutzer für bemerkenswert halten, werden von der Britischen Nationalbibliothek angenommen.

Ein Gedanke zu „British Library baut gigantisches E-Mail Archiv auf“

  1. Wow, ein Schnappschuss der eMails vom 21. Jahrhundert, das finde ich ja spannend. Nur frage ich mich, wie künftige Generationen sich durch dieses eMail Archiv durch wühlen, ob sie das Datenformat oder den Datenträger noch lesen können. Und dann einfach nach dem Zufallsprinzip oder ob es da dann auch strukturierte Suchalgorithmen gibt. Immerhin hat ja dann auch jedes Mail eine Absender und Empfänger Adresse. Dadurch liesse sich dann ja eine Adressdatenbank des 21. Jahrhunderts erstellen. Und somit eigentlich die Vernetzung der Mails… das könnte dann so aussehen wie der Bambus Office Manager unter bom.bambus.ch der macht das auch so ähnlich. Stellt sich dann nur noch die Frage nach dem Datenschutz in den Mailarchiven. Ob die heutigen Autoren von eMails überhaupt möchten, dass der Empfänger einer Mail diese für die Historiker der Zukunft archivieren? Aber ich denke, dass die Briten da wie beim BOM ein ausgeklügeltes Berechtigungs-System eingebaut haben. Jedenfalls finde ich die Geschichte megaspannend.
    Viele Grüsse
    Eveline

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