18’000 Dokumente in der Hosentasche

Obwohl ich noch immer Koordinator des Literaturverwaltungsprogrammes Litlink bin, leiste ich mir nebenbei eine eigene Literaturverwaltung, die zwar in vielen Punkten weniger leistungsfähig ist, die ich aber für Experimente ohne Aufwand umbauen kann. So auch heute. Seit kurzem stolzer Besitzer eines modernen Smartphones, dachte ich mir, es müsste doch möglich sein, meine rund 18’000 Einträge umfassende Literaturdatenbank auf das iPhone zu packen.

Mit den normalen Mitteln von Filemaker schien das nicht zu gehen, die Mobilvarianten von FileMaker waren mir zu schwachbrüstig (und zu teuer). Also suchte und fand ich nach einem App, dass sich mit dem «grossen» FileMaker auf meinem Rechner verbinden und die Daten synchronisieren kann. Mit FMtouch habe ich eine relativ günstige (11 Franken) Lösung gefunden. Die Synchronisation geschieht verschlüsselt über mein heimisches WLAN, als Steuerdatei figuriert eine XML-Datei namens Database Design Report.

Die Übertragung von 18’000 Datensätzen dauert einen Moment, aber es funktioniert alles bestens. Wenn es vom Dokument eine Online-Version gibt, leuchtet auf dem Hauptbildschirm unten rechts eine blaue Ampel auf. Mit einem Klick lädt mir mein iPhone die Datei aus dem Netz und zeigt sie mir im Browser des iPhone. Wenn ich nur (oder zusätzlich) eine lokale Kopie des Dokumentes besitze (zum Beispiel eingescannte Seiten), wird dies mit einem roten Punkt signalisiert. In diesem Fall muss ich – vorläufig noch manuell – das Dokument aus meiner passwortgeschützten und natürlich ebenfalls verschlüsselten Dropbox laden.

In der nächsten Version werde ich den Zugriff auf die Dropbox auch noch automatisieren und die Abfrage und Verwaltung meiner Themendossiers aufs iPhone bringen. Leider ist nicht jedes Wochenende Pfingsten.

P.S.: Zur Frage, wieso ich nicht gleich alle Dokumente auf den iPhone lade: weil es im Moment keine grösseren Modelle als mit 32 GB Speicher gibt.

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