«Kultur digital» auf 384 opulenten Seiten

Aufmerksame Leserinnen und Leser mögen sich an unsere sporadischen Berichte über geheimnisvolle Treffen in Romainmôtier erinnern: 2008, 2009 und 2010 trafen sich jeweils zwei Handvoll Kulturschaffende und Kulturwissenschafter für je drei Tage, um sich über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf unsere Kultur auszutauschen, mit Vorträgen, Performances und Diskussionen.

Drüben beim digital brainstorming sind Dokumentationen in Schrift, Bild und Ton zu den Workshops zu haben, weitere Spuren der drei Treffen liegen im Netz verstreut herum. In diesen Tagen ist nun auch ein Buch entstanden, der zwar ganz und gar kein Tagungsband der drei Workshops ist, aber trotzdem im Geist der Gespräche von Romainmôtier entstanden ist: «Kultur digital. Begriffe, Hintergründe, Beispiele». Es ist im Christoph Merian Verlag erschienen und wurde im Auftrag des Migros-Kulturprozent von Dominik Landwehr, Veronika Sellier und Hedy Graber herausgegeben; Claudia Rosiny und ich waren Mitherausgeber.

Das von Greogor Huber, Ivan Sterzinger und Martin Andereggen ganz grossartig gestaltete Buch wird am 4. November im Kulturbüro Zürich an der Stauffacherstrasse 100 vorgestellt (um 18:30 Uhr), mehr dazu gibt es drüben beim Kulturprozent. Dort stehen übrigens auch Leseproben und weiteres Material zum Download bereit.

Übrigens: Eine erste Präsentation fand bereits am Rande der Buchmesse in der Residenz des Schweizerischen Generalkonsuls in Frankfurt statt, mit wunderbarem Swissness-Buffet und einer hübschen Performance der Künstlergruppe norient. Lustige Bildli der fröhlichen Gesellschaft in Frankfurt-Ginnheim gibt es hier.

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