Dank Switch: Kostenloses W-LAN für (fast) alle (fast) überall!

Surfen dank Switch mit WLAN

Während Kollega Haber die Perlen aus dem Archiv abfeiert, die ich auch gerne entdeckt hätte, komme ich meiner mir zugedachten Rolle als techniklastiger Rapporteur nach und liefere die Nachricht, dass Switch, die Betreiberin der Schweizer Hochschul-Netzwerke (und Domain-Verwalterin der .ch- und .li-Adressen), mit den anderen Schweizer WLAN-Anbietern ausgehandelt hat, dass alle Studierenden und Hochschulangehörigen die zahlreichen WLAN-Hotspots dieser Anbieter in der Schweiz kostenlos benutzen können; dazu gehören Monzoon, Swisscom, ThePublicNetwork und The Net (vgl. zum sofortigen Einloggen die Übersicht über Hotspots in der Schweiz). Die Einwahl ins Hochschul-Netz erfolgt über die vertraute VPN-Verbindung, mit der man bereits in die hochschuleigenen WLAN-Hotspots einloggt. (Link zur Pressemeldung bei Switch). In Zukunft kann man die Bibliotheksrecherche auch im Wartsaal des Bahnhofs oder beim Latte Macchiato Schlürfen im Starbucks etc. durchführen – sofern man einen Uni-Account hat. Juhui!

8 Gedanken zu „Dank Switch: Kostenloses W-LAN für (fast) alle (fast) überall!“

  1. Im Bahnhof kann ich auch Surfen, aber nur weil eines der Restaurants seit zwei Jahren unabsichtlich mit einem offenen WLan lebt. Das war es dann leider auch schon wieder. Ich muss wirklich mal anfangen im nahen Ausland zu studieren…

  2. Schade, mein Wolkenschloß stürzt gerade ab. Aber immerhin ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung oder wird es von den teilnehmenden Instituten nur als Quelle für gute PR missbraucht, so wie es meiner Meinung nach hier in Hannover nur noch der Fall ist?

  3. Ohne jetzt die derzeitigen Semestergebühren zu kennen: aber je nach Wohnlage (Nähe Uni, Bhf etc.) könnte es sich lohnen, sich an der Uni einzuschreiben und dadurch die Breitbandgebühren einzusparen. Ein verdeckter Köderungsversuch der Wissenschaftsinstitute? 🙂

  4. Kollega Haber liest (als alteingesessener Historiker) halt auch die Fussnoten!! Aber eben, da bekommt der Titel „für (fast) alle“ einen unangenehm wahre Bedeutung. Doch gemach, so schlimm sieht es für die hist.net-Basis doch nicht aus: Laut Auskunft auf der entsprechenden Seite zum Switch-PWLAN (=Public Wireless Local Area Network) kommen sowohl die Universität Basel als auch die Fachhochschule Nordwestschweiz noch in diesem Jahr ebenfalls in den Genuss des PWLAN-Zugangs. Wenn alles gut geht, vermutlich.

    @ Philipp: Ich fürchte, dass die meisten Institute sich unter PR noch nicht soviel vorstellen können, dass man dies bereits als fiese PR-Masche auslegen könnte. Aber die Unis pflegen damit natürlich schon ihr Image als „zukunftsträchtig“ und „weltoffen“. Und insofern @ Louis: Mittlerweile hat ja doch fast jeder früher oder später an einer Hochschule (sei es Uni oder Fachhochschule) studiert. Solange die Absolventen nicht konsequent mit dem Ausscheiden aus der Institution aus den Listen gestrichen werden, läuft das ohnehin auf „Freies PWLAN für alle“ hinaus. Aber das wird sich weisen.

  5. Alteingesessener Historiker? Der Duden meint dazu folgendes:

    «alt|ein|ge|ses|sen : seit Langem [an einem Ort] wohnend, ansässig».

    Nun frage ich mich natürlich, was Kollega Hodel gemeint haben könnte, als er mich mit diesem Adjektiv bedacht hat. Wo genau wohne ich seit Langem? Gibt es einen Ort namens Geschichte? Ist hier der Kern skizziert einer Hodel’sche Abwandlung des Nora’schen Konzeptes der «lieux de mémoire»? Eine Metastasierung des «spatial turn» gleichsam? Kollega Hodel, wir sind gespannt!

  6. Nun, ehrlich gesagt, dachte ich eher an ein ganz unwissenschaftliches Kriterium wie „wer hat wie lange einen Schlüssel zu einem Büroarbeitsplatz im Historischen Seminar“ oder „Wer kriegt auf der Uni-Bibliothek bald den Benutzer-Preis für das 15’000ste ausgeliehene Buch“ oder so… ganz unspektakulär, halt nur so dahingesagt…

  7. Gegen die erste Idee ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Beim zweiten würde ich allerdings vorischtshalber mit Herrn Wanner Kontakt aufnehmen.

    A propos: Wie stehts eigentlich mit den Nutzungsdaten von Wissenschaftlichen Bibliotheken? Werden die ausgewertet? wie werden die gesammelt? Wäre doch einmal eine spannende Frage …

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