Auch die digitale Zukunft hängt von knappen Ressourcen ab.

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Neulich hat Rita Hofmann (Forschungsabteilung Ilford Schweiz) schon meine Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt. Bald wird es aus sein mit unserer heutigen ICT, denn schon sehr bald gehen die Rohstoffe für die Produktion von LCD’s und Blu-Ray Discs (um nur zwei zu nennen) aus. Sehr bald sind einige besonders in der Halbleiterindustrie verwendete Elemente auf der Erde nicht mehr vorhanden.

Dieser Tage findet das World Resources Forum 2009 in Davos statt, das sich diesem Thema widmet. Der Event wird von der EMPA und der Akademie der technischen Wissenschaften gestemmt und man kann dem Thema nicht genug Erfolg wünschen (Der Beitrag von Radio DRS 2 ist sehr hörenswert (Link zum Podcast)).

Auch wenn in gewissen Gebieten Auswege über neue Technologien gefunden werden können, so stellt uns die Verknappung der Ressourcen dennoch vor eine Neukonzeption der Vorstellungen über die digitale Zukunft. Wir haben bisher fest damit gerechnet, dass die Speicherdichte nach dem Moorschen Prinzip weiter wächst. Nun aber gehen die raren Elemente aus, die diesen ständigen Zuwachs ermöglichten. Tja, da bleibt uns nur Obama zu zitieren: „Embrace the Change!“ – oder vielleicht sollten wir unseren digitalen Hühnerstall doch besser ausmisten.

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