«Geschichte 2.0. Geschichte und Wissenschaft im digitalen Zeitalter»

Unter diesem schönen Titel ist der reich illustrierte und durchaus lesenswerte Text eines Vortrags als PDF-Datei abrufbar, den Peter Wanner anlässlich der Verleihung des Moriz-von-Rauch-Preises des Historischen Vereins Heilbronn am 11. Juni 2006 gehalten hat.

8 Gedanken zu „«Geschichte 2.0. Geschichte und Wissenschaft im digitalen Zeitalter»“

  1. Besten Dank für Hinweis und Link. Liest sich recht vielversprechend. Werde mir das PDF gleich mal runterladen und durchsehen. Vielleicht finden sich ja ein paar Anhaltspunkte, wie etwa die Geschichtswissenschaften die Web 2.0-Infrastrukturen produktiv nutzen können. Meiner Meinung nach gäbe es da nämlich tatsächlich einige spannende Optionen…

  2. Ja, schön, dass sich der Begriff „Geschichte 2.0“ auf den Weg durch das Netz macht – und vermutlich auch verschiedene inhaltliche Bedeutungen erlangen wird. Ich stelle hier nur ganz schnell und nüchtern fest, dass ich den Begriff schon seit einer Weile (naja, ein paar Wochen) für mein Diss-Projekt benutze – nur dass mir niemand vorwirft, ich hätte den irgendwo abgekupfert. Am Ende heisst es noch, ich hätte ihn aus Wikipedia abgeschrieben…

  3. So, ich habe mal schnell nachgegoogelt: es gibt derzeit 546 Treffer beim Suchbegriff „Geschichte 2.0“!
    „Geschichte 2.0“ -histnet ergibt nur noch 241 Treffer

    Wenn man dann noch den oben genannten Vortrag von Peter Wanner ausschließt, sowie alle Antworten auf einen themenfremden Forumsbeitrag mit dem Titel „Die unendliche Geschichte 2.0“ ebenfalls ignoriert bleibt eigentlich nichts mehr übrig.

    Das heißt: Momentan führt beim Begriff „Geschichte 2.0“ kein Weg an Euch vorbei –> ob Euch das urheberrechtlich etwas nützt, wage ich zu bezweifeln 🙂

    P.S. Ich habe gerade nochmal in meinen digitalen Unterlagen gewühlt und festgestellt, dass ich den Begriff „Geschichte studieren 2.0“ seit dem 27.9.2006 für ein Buchprojekt nutze.

    Gruß aus Hamburg, Jonas

  4. Zwei Buchprojekte mit dem gleichen Arbeitstitel – wenn das kein Ansporn ist, richtig schnell das Manuskript fertig zu kriegen? Jetzt ist natürlich die Frage, wer kriegt sein Buch als Erster durch ein Verlagslektorat und damit in die Verlagsvorschau und damit in die Deutsche Nationabibliographie? Das ist doch mehr Anreiz als die beste Exzellenz-Initiative! Ich spendiere übrigens dem Sieger eine Flasche guten Rotwein!

  5. P.S.: Und um die Sache noch ein wenig zu komplizieren: Im Juli 2006 entstand eine Seminararbeit mit dem schönen Titel «history 2.0»: «Neue Strömungen im Netz [Stichwort: Web 2.0] könnten die Rolle des Internet für die Geschichtswissenschaften entscheidend verändern. Der Mehrwert für die historische Erkenntnis liegt in der Nutzbarmachung der kollektiven Fachkompetenz, Perspektivenvielfalt und Diskursivität.» Die Arbeit wurde allerdings meines Wissens nicht publiziert, allerdings führte der Autor ein eigenes Weblog zum Thema. Ob es noch existiert, weiss ich nicht.

  6. Das Blog „«history 2.0»: «Neue Strömungen im Netz [Stichwort: Web 2.0]“ ist unter history20.blogspot.com zu finden! Scheint aber seit der Abgabe der Seminararbeit nicht mehr aktualisiert worden zu sein. –> schade!

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