April, April by NZZ


Leider muss ich Kollega Haber enttäuschen, denn ich kann nicht mit einem Aprilscherz aufwarten dieses Jahr (kein Scherz). Zumal ich gegen die Originalität der NZZ wohl kaum hätte bestehen können. Dort wird nämlich vermeldet, Wikileaks werde in Kürze sensationelle Dokumente veröffentlichen, die den Mord an Julius Caesar in ein völlig neues Licht stellten. So kann man das Thema «Digital History» natürlich auch angehen, ja, das hätte sogar Potential – wenn es nicht so dick aufgetragen wäre: Neben Wikileaks taucht ein obskurer finnischer Radiosender auf, der die Dokumente auf lateinisch auf seiner Website publiziert (weil ja weniger Leute finnisch verstehen als lateinisch), die CIA, die in der lybischen Wüste in einem Gaddafi-Bunker die Dokumente gefunden hat (und dabei von Gaddafis weiblicher Leibwache gefangen genommen wurde), natürlich Silvio Berlusconi, der sein Amnestiegesetz bis in römische Zeit rückwirkend in Kraft setzen will, ja, und weiteres mehr. Fröhliches April feiern!

3 Gedanken zu „April, April by NZZ“

  1. Wo wohl die «lybische Wüste» liegt? Vielleicht hat das ja damit zu tun, dass fast alle Nachrichtensprecher ziemlich konsequent von «Lübien» statt von «Libien» sprechen …

  2. Hmm, da hat Kollega Haber meinen versteckten Aprilscherz (Ostern ist ja auch bald…) schon entdeckt! Lybien, Dagaffi, Bersculoni, Casaer… Wer blickt da noch durch?

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